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Grossdiorama Kiesgrube 270 x 180 cm

Einführung

Im Dezember 2014 hatte ich das Glück, ein leerstehendes Büro als Ausstellungsraum anmieten zu können und nachdem alle Tische an den Wänden aufgebaut waren, die Bohrinsel, die TITANIC und das Filmset an ihrem Platz standen, konnte ich mir nun in Ruhe überlegen, was ich mit der Insel anfangen könnte, die sich in der Raummitte befindet. Sobald der Raum fertig eingerichtet ist, wird er ebenfalls eine kleine Fotoserie auf der Homepage erhalten.

Zunächst hatte ich mir überlegt, wechselnde Dioramen aufzustellen, um verschiedene Themen darzustellen. Doch das Problem war, dass die Insel gestuft aufgebaut werden musste, weil sich im hohen Bereich ein Büroschrank darunter verbirgt. So entstanden zwei Ebenen, die durch eine Holzrückwand verbunden waren. Hier war das Problem, eine Verbindung zwischen beiden Flächen zu schaffen. Nach einiger Überlegung kam mir dann eine Idee:

Eine Kiesgrube nach Vorschrift......

Da ich hauptberuflich in der Nähe von Bruckmühl eine Kiesgrube mit Kippe verwalte und schon immer die Absicht hatte, so etwas nachzubauen, fing ich 2013 an, ein kleines Diorama in der Größe von 120 x 60 cm anzulegen.
Doch schon bald stellte es sich heraus, dass das gar nicht so leicht war, weil die Abmessungen des Originals doch wesentlich größer sind und somit nur die Darstellung eines kleinen Teilbereichs möglich gewesen wäre. Ich habe noch einige Zeit herum probiert und stellte dann die Arbeit ein.

Für eine originalgetreue Nachbildung brauchte ich eine größere Fläche und somit bot sich die Insel in der Mitte meines Ausstellungsraums dafür förmlich an.
Die hier gezeigte Kiesgrube mit Kippe habe ich genau nach Vorschrift aufgebaut und die Vorgaben nach der Kategorie Z 1.1 (Verfüllung bei Grundwassernähe) berücksichtigt. Diese ist auch in meiner Kiesgrube gültig, da wir auch aus dem Wasser den Kies herausnehmen.

Weil die Dimensionen eines solchen Areals schon sehr ausladend sind, musste ich trotzdem einige "Verkleinerungen" vornehmen, um auf der Gesamtfläche alles unterzubringen.
Das Diorama zeigt im Gesamten die Zusammenfassung eines kompletten Tagesablauf meiner Tätigkeit, die ich an meiner Arbeitsstelle alleine ausführe. Zur besseren Kenntnis sind die Mitarbeiterfiguren (also meine Tätigkeiten) mit roten Jacken versehen. Dies gilt auch in der Regel für die Fahrer der Radlader.
Gleichzeitig soll das Diorama zeigen, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten meine Tätigkeit verbunden ist.

Auf den folgenden Bildern und Seiten wird das Diorama detailliert gezeigt und es sind zusätzliche Infos mit eingefügt.

Gesamtansicht des Dioramas

Im Vordergrund auf der oberen Ebene das Diorama Kieswerk (früher eigenständig), der Betriebshof und die Kippe für erdhaltigen Aushub (Humus) und der Bauschuttcontainer. In der Mitte verläuft die Betonplattenstraße. Die graue Fläche im Hintergrund ist für wechselnde Motive vorgesehen.

Schrägansicht

der Kippe für erdhaltiges Material

Die Rückseite des Kieswerks,

die früher nicht sichtbar war.

Kippe und Kiesgrube

in Längsrichtung gesehen.

Der Kiesabbau

befindet sich auf der unteren Ebene. Rechts vorne ein kleiner Baggersee. Zum Zeitpunkt des Fotos war das Gießharz noch nicht ausgehärtet und deshalb ist die Oberfläche noch glatt und ohne Wellenstruktur.

Die Kippe,

die in drei Ebenen aufgeteilt ist. Rechts neben dem Baggersee ist ein Sieb erkennbar. Hier wird Wandkies in groben Rollkies und feinen Ausgleichs- bzw. Straßenkies sortiert.

Um das Ganze zu beleben, sind einige beleuchtete LKWs und Lichteffekte auf dem Diorama verteilt, wie z. B.:

Die Ampelanlage an der Eingangskontrolle
Schweisslicht in der Schaufel des Radladers im Betriebshof
Innenbeleuchtung des Schuppens
Blitzlichter beim Fotoshooting im Kieswerk
und LKWs mit Brems- und Rückfahrlichtern oder kompletter Beleuchtung.

Ein Highlight der beleuchteten LKWs stellt der schwarze Kippsattelzug "Black Diamond" dar, der mit insgesamt 85 LEDs (66 an der Zugmaschine, 19 am Auflieger) beleuchtet ist. Dieser wird auf der Seite LKWs mit LED-Beleuchtung näher beschrieben.

Die Beschriftungen der Fahrzeuge (bis auf zwei Ausnahmen) sind selbst entworfen und auf HOLY-Nassdecals (voraussichtlich ab Herbst 2014 wieder lieferbar) ausgedruckt worden.

Die Kennzeichen der Fahrzeuge und die Namensschilder in den Führerhäusern stammen ebenfalls aus eigener Fertigung.

Wie schon in meiner privaten Homepage (www.hellis-modellbauwelt.de) beschrieben, sind meine Modelle und Dioramen nicht immer todernst zu sehen und manche Texte, Darstellungen oder Namen auf den Fahrzeugbeschriftungen sollen ein bisschen zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen.....