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Valmorbia 2005 - 2. Expedition

Die zweite Expedition

Einen Tag nach dem Calisio-Abenteuer mit der gesamten Mannschaft, machten wir drei uns auf, um dem Werk Valmorbia einen erneuten Besuch abzustatten.
Immerhin hatte sich die ARRI-Lichtanlage schon bewährt, also gingen wir davon aus, dass wir damit eine optimale Ausleuchtung und tolle Bilder zu erwarten hatten.
Auch hatte ich zu Hause extra für Valmorbia einen funkgesteuerten Panzer im Maßstab 1:12 zu einem rollenden Scheinwerfer umgebaut, den ich in den Gängen des Werkes als Vorhut fahren lassen wollte.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt....
Doch davon später.
Als wir am Parkplatz ankamen, stellte sich zuerst heraus, dass er zu einem großen Baulager umfunktioniert worden war und nur noch Platz für ein Auto zur Verfügung stand. Zwischen einem Bobcat und einem Bagger parkte ich unseren Wagen vor einem großen Kieshaufen.

Erste Eindrücke

Bei unserem ersten Besuch war ja unsere Erfahrung alles andere als gut und so unterließ ich es, viele Fotos zu machen. Deshalb fiel auch der Bildbericht von 2003 etwas dürftig aus.
Diesmal wollte ich es aber richtig machen und begann schon vom Parkplatz aus, die ersten Bilder zu machen.
Zunächst erst einmal ein kleiner Rundblick.

Über dem ersten Tunnel

befand sich eine große Aushöhlung. Bisher konnten wir keinen Zugang dorthin entdecken, um zu erfahren, was sich im Inneren verbarg.

Der zweite Tunnel

mit den großen Scharten, die man aus dieser Entfernung schon erkennen kann.

Zoom auf den Tunnel

der mit Scharten gespickt war. Zu der Kaverne rechts unten hatten wir keinen Zugang ausfindig gemacht.

Die Armierungsstraße

im Zoom von Markusī Fernglaskamera. Ungefähr an dieser Stelle steht die Gebäuderuine mit den Infotafeln.

Die Gedenkstätte

mit den Fahnenmasten und dem großen Kreuz. Der Eingang zum Werk liegt ungefähr 100 m dahinter.

Nach unserem kurzen Rundblick richteten wir unsere Sachen her und marschierten los.

Unser "Lichtpanzer"

in seinem Transportwagen. Leider stellte es sich heraus, dass der Wagen größere Räder gebraucht hätte. Der Weg war doch ziemlich steinig und so wurde das Hochziehen zur richtigen Schinderei. Außerdem waren auch noch zwei der schweren Akkus drin und so hatten wir ein ganz schönes Gewicht zum Ziehen.

Ein alter Brunnen

kurz vor dem ersten Tunnel mit erfrischend kühlem Wasser.

Eine Madonnenfigur

war in einer Nische oberhalb eingelassen.

Eine zweite Madonnenskulptur

befand sich ein Stück unterhalb des Brunnens.

Der erste Tunnel

Der erste Tunnel. (Foto von 2003)

 
   

Valmorbia im Überblick

1. Aufstieg zum Werk Nach der Durchquerung des ersten Tunnels konnte man schon den zweiten Tunnel in der gegenüberlieg...

2. Eingang u. Zisterne Beim Erstellen dieses Berichts ist mir aufgefallen, dass mir die ganzen Bilder von der Werkstraße...

3. Im Keller - Teil 1 Nach der Besichtigung der Zisterne betraten wir das Treppenhaus, von dem zwei Treppen abwärts füh...

4. Im Keller - Teil 2 Zunächst hangeln wir uns wieder an der Kette entlang nach oben. Nun wird der nächste Raum ausführ...

5. Im Keller - Teil 3 Es ist einfach unbeschreiblich, was das Pioniergenie von Trient hier geleistet hat. Mit welchem A...

6. Im Erdgeschoss - Teil 1 Die Treppe führt uns nun in die Räume des Erdgeschosses. Wir kommen auf der anderen Seite der Tri...

7. Im Erdgeschoss - Teil 2 Bevor wir aber wieder ins Freie und ans Tageslicht kommen, muss der Rest des Erdgeschosses auch n...

8. Im Erdgeschoss - Teil 3 Die Durchfahrt unseres "Lichtpanzers" war in unseren Augen ein voller Erfolg und wie schon auf de...

9. Kehlgraben und Kontereskarpe Nachdem der direkte Zugang von der Kaverne aus nicht möglich ist, bleibt uns nichts anderes übrig...

10. Auf der Werksdecke Obwohl das Werksinnere schon faszinierend und hochinteressant ist, ist der Bereich der ehemaligen...

11. Die Steinbrücke Wir beendeten unsere Besichtigung der Geschützstellung mit einem kurzen Rundblick und gingen wied...

12. Der Treppentunnel Unser Weg führt nun zurück über die Steinbrücke. Während Markus seiner Mutter unsere Erlebnisse e...